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18.02.2016

Trainerduo verlängert bei Oberliga-Kellerkind Lurup!

"Die Bezirksliga wäre für uns eine absolute Katastrophe"

Trainer Norman Köhlitz (r.) und Co-Trainer Slawomir Majer stehen beim SV Lurup auch in der neuen Saison an der Linie. Foto: noveski.com

Trotz der zu erwartenden Schwierigkeiten haben sich Trainer Norman Köhlitz und Co-Trainer Slawomir Majer dazu entschieden, bei (Noch-)Oberligist SV Lurup für ein weiteres Jahr an Bord zu bleiben. Das Trainerteam, welches vor der Saison den Komplett-Umbruch auffangen wollte und mit mehr als 30 neuen Spieler in die Saison startete, setzt mit der Vertragsverlängerung ein Zeichen und hofft auf einen gelungenen Neuanfang im Sommer.

Bereits zum Jahreswechsel setzte sich der Vorstand mit den Übungsleitern zusammen, reflektierte die Situation und sprach über die weitere Zusammenarbeit. An oberster Stelle standen hier vor allem die Kontinuität und der Zusammenhalt. „Wir haben damals zusammen die Aufgabe begonnen, eine Mannschaft zu formen und zu entwickeln, und diese ist mit dem baldigen Abstieg noch lange nicht beendet – es ist erst der Anfang“, so Lurups Peter Büttner, der erst vor wenigen Tagen seinen Rücktritt als Liga-Obmann verkündete.

Oft genug erlebte man schon, dass nach solch einer misslungenen Saison zuerst die Trainer das Weite suchen müssen, anders jedoch beim SVL. „Die momentane Tabellensituation war für uns absolut irrelevant. Wir sehen nur die Arbeit, die die Trainer und die Mannschaft leisten und deswegen war es wichtig, dass wir mit den Beiden verlängern“, so Büttner weiter.

Durch die vorzeitige Vertragsverlängerung des Trainerduos erhält man an der Flurstraße eine gewisse Planungssicherheit. In den kommenden Wochen sollen nun noch weitere Personalfragen geklärt werden. „Die Kaderplanung für die kommende Saison läuft schon. Wir wollen den Kern der Mannschaft weiterhin behalten und noch mindestens fünf, sechs neue Spieler verpflichten. Zusätzlich bekommen wir dann noch ein neues Stadion“, so Büttner, der vor kurzem alle seine offiziellen Ämter im Verein abgelegt hat, in Zukunft aber weiterhin der ersten Mannschaft des Vereins beratend zur Verfügung stehen wird. „In der jetzigen Situation, in der wir uns befinden, ist es wichtig, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die der Mannschaft weiterhelfen, und sich nicht in anderen Diskussionen aufzureiben“, so der langjährige Luruper. Er bekräftigt jedoch, dass sich durch seinen Rücktritt „für die Mannschaft nichts ändere“.

Und auch wenn man in der neuen Saison ebenfalls „nicht auf Rosen gebettet sein wird“, möchte man ein Durchreichen in die Bezirksliga, „wie es beispielsweise der SV Blankenese ergangen ist, unbedingt vermeiden“. Er gibt auch schon die zukünftige Marschroute vor: „Unser Ziel ist es, einen weiteren Abstieg zu verhindern. Die Bezirksliga wäre für uns eine absolute Katastrophe. Nach der ersten Landesliga-Saison können wir dann schauen, was für uns in den nächsten Jahren möglich ist.“

Autor: Daniel Meyer

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